PT42 – Trauma Aufbau

    Zweiter Teil der Traumatherapie Ausbildung

    Übersicht, Termine & Anmeldung

    Kurs PT42 – Trauma Aufbau
    Fachbereich Psychotherapie Prinzipien
    Umfang 3 Tage | 10:00 – ca. 18:30 Kosten 720,-€
    Zielgruppe PT40 und praktische Erfahrung mit traumatisierten Menschen in Therapie und Beratung.
    Voraussetzungen PT40 Trauma Basis – Dies ist der Aufbaukurs der Traumatherapie Ausbildung.
    Gruppengröße max 12 Teilnehmer
    Termine
    • PT42 – Trauma Aufbau | Rosenheim | Montag, 04.11.19 10:00 – Mittwoch, 06.11.19 19:00
    Anmeldung

    Gruppen können gesonderte Termine buchen. Eine Durchführung von Seminaren in Ihren Räumlichkeiten (Inhouse) ist in Absprache oft möglich.

    Modul Kurzbeschreibung

    Was ist der Traumatherapie Aufbaukurs?

    Dieser PT 42 Kurs ist der zweite der beiden Seminare zur Traumatherapie Ausbildung. Die beiden Trauma-Blöcke sind als Kurs jeder einzeln für sich, oder auch zusammenhängend buchbar. Jedoch ist für den Trauma-Aufbaublock der Basisblock (PT 40) in jedem Fall vorher zu belegen. Kern des zweiten Teils der PT Traumatherapie Fortbildung sind folgende Themen:

    Wirksame Behandlung unterschiedlicher Gruppen traumatischer Ereignisse. Chronifizierte Formen der Dissoziation behandeln. Sichere Anwendung imaginativer Techniken in der aufdeckenden Traumatherapie, besonders auch bei fragilen Störungsbildern, wie z.B. frühen Störungen. Geeignete Ressourcen mit meiner bisherigen Methode auffinden.

    In diesem Aufbauseminar unserer Traumatherapie Ausbildung beginnen wir die diagnostische Aufstellungsarbeit für unklare Ursachen von PTBS Symptomen und das Aufstellen von Ressourcen.

    Was bringt mir dieser Kurs der Traumatherapie Ausbildung?

    Lernen Sie raktische und effektive Traumatherapie Ausbildung

    • Aufdeckende Traumatherapie Methoden für schwer traumatisierte Menschen
    • Chronische Dissoziation in ihren verschiedenen Formen erkennen
    • Methoden zur Heilung chronifizierter Dissoziation
    • Ereignisse, die nicht erinnert werden können, behandeln
    • Imaginative Methoden für die Trauma Heilung einsetzen
    • Trauma-adaptierte Erweiterungen der Film-Technik
    • Verdecktes Aufstellen von Ressourcen
    • Verdecktes Aufstellen unklarer Ursachen von (Trauma)-Symptomen
    • Schriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für diese Methoden

    Ausführliche Seminarbeschreibung

    Ist dieser Kurs für mich geeignet?

    Der Aufbaukurs der Traumatherapie Ausbildung ist konzipiert für alle in helfenden, heilenden und beratenden Berufen, die fähig sein möchten, praktisch mit Traumata zu arbeiten oder dies bereits tun.

    Dabei ist es von meiner Seite aus keine Voraussetzung, dass jemand Psychotherapeut ist. Jahrelange Erfahrung zeigt, dass jemand innerhalb gewisser Grenzen durchaus eine heilbringende Trauma-Arbeit machen kann, wenn er einen Herzensruf dazu hat, alle nötigen Schritte von trauma-adaptierten Methoden kennt, diese beachtet, einübt und seine Grenzen respektiert.

    Ebenfalls für Alle, die die neuen Techniken aus diesem Block in ihre Klientenarbeit integrieren und erst einmal im nicht-traumatischen Bereich einsetzen möchten.

    Der PT42 Kurs ist der zweite der beiden Seminare zur Traumatherapie Ausbildung. Die beiden Trauma-Blöcke sind als Kurs jeder einzeln für sich, oder auch zusammenhängend buchbar. Jedoch ist für den Trauma-Aufbaublock der Basisblock (PT 40) in jedem Fall vorher zu belegen.

    Die stabilisierenden imaginativen Distanzierungstechniken aus dem Trauma-Basisblock müssen dafür bereits beherrscht werden. Das bedeutet, dass es manchmal besser ist, die 2 Blöcke nicht direkt hintereinander zu belegen. Je nach Art der therapeutischen Vorerfahrung braucht es eventuell eine Pause zwischen den beiden Blöcken mit Zeit zum Einüben der ressourcenorientierten Imagination, ganz besonders für alle, die so etwas zum allerersten Mal praktisch erlernen oder überhaupt erst ganz frisch in der therapeutischen Arbeit sind. Für erfahrene Therapeuten sind in der Regel die 6 Tage hintereinander am Stück als komplette Traumatherapie Ausbildung jedoch gut belegbar.

    Worum geht es in diesem Seminar?

    Sanfte Methoden lernen - in der Traumatherapie AusbildungDieses zweite Modul der Traumatherapie Ausbildung ist die konsequente Fortführung der Techniken des Trauma-Basisblocks, diesmal in aufdeckender Richtung. Viele schwerer traumatisierte Menschen haben einen Zustand der chronifizierten Dissoziation in ihrem Alltag entwickelt, welcher mit geeigneten Methoden gut ausgeheilt werden kann. Dies ist ein wichtiger erster Schritt, damit die dahinter liegenden Ereignisse einer wirksamen Traumatherapie überhaupt in vollem Umfang zugänglich werden.

    Wir benötigen zudem sicheres Handwerkszeug für die Behandlung von Ereignissen, die der bewussten Erinnerung durch das Lebensalter oder große traumatypische Erinnerungslücken gar nicht zugänglich sind. Wichtig ist auch hier, die Besonderheiten und Grenzen bei unterschiedlichsten Gruppen von Ereignissen zu erkennen und zu beachten. Je weniger wir über ein traumatisches Ereignis wissen, umso wichtiger wird auch die Arbeit mit spontan situativ einsetzbaren Ressourcen auf unterschiedlichen Ebenen. Wir üben den sicheren Einsatz aufdeckender imaginativer Techniken in der Praxis, z.B. auch für fragilere Störungsbilder. Hier kann uns die verdeckte Aufstellungsarbeit ebenfalls wertvolle diagnostische Hinweise geben.

    Was unterrichte ich konkret?

    • Erkennen und behandeln von Chronischer Dissoziation in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen wie z.B.:
      • Chronisch dissoziiert im Alltag
      • Chronisch Dissoziiert in Konfliktsituationen
      • Vollständige Amnesien über mehrere Lebensjahre
      • Chronisch dissoziiert bei allem, das auch nur entfernt an die traumatische Situation erinnert, usw.
    • Aufdeckende Imaginative Techniken für jegliche Art von Ereignissen, die aufgrund starker Trauma-Reaktionen oder aufgrund des Lebensalters nicht erinnert werden können.
    • Traumen und deren unterschiedliche Risikofaktoren richtig einschätzen und behandeln wie z.B.:
      • Schwangerschaft, Geburt
      • Frühe Störungen
      • Einzel- und Komplextraumen mit starken anamnestischen Anteilen
      • Trauma und Komorbiditäten
      • Schädel-Hirn-Traumen, usw.
    • Ressourcen gezielt herausarbeiten und im Raum mit aufstellen.
    • Unbewusste Ressourcen von Klienten nutzen und aufstellen
    • Diagnostische trauma-adaptierte Aufstellungsarbeit bei unklaren Ursachen für Symptome.

    Dieser zweite Block der Traumatherapie Ausbildung beinhaltet selbstverständlich, wie bei allen anderen Kursen auch, ausführliche schriftliche Schritt für Schritt Anleitungen für die unterrichteten Traumatherapie Techniken.

    PT40 und PT42

    Beide Module der Traumatherapie Ausbildung bauen unmittelbar aufeinander auf. Dieser Kurs PT42 ist der zweite von zwei Seminaren zur Traumatherapie. Sie können gerne daran teilnehmen, wenn Sie mindestens eine vollständige Therapie-, Coaching oder Beratungsmethode erlernt, Erfahrung mit Klientenarbeit haben sowie den ersten Kursteil PT40 (Trauma Basis) besucht haben.

    Die beiden Blöcke unserer Traumatherapie Ausbildung sind als Kurs jeder einzeln für sich, oder auch zusammenhängend buchbar. Jedoch ist für den Trauma-Aufbaublock der Basisblock in jedem Fall vorher zu belegen, da der praktische Übungsstoff direkt aufeinander aufbaut.

    Selbstverständlich gibt es ausführliche Unterrichtsmaterialien, mit denen sich diese Arbeit mit Klienten oder das Praktizieren für sich selbst zu Hause mühelos weiterführen lässt.