EFT30 – EFT Traumatherapie Basis

    Trauma erkennen – Dissoziation stoppen

    Übersicht, Termine & Anmeldung

    Kurs EFT30 – EFT Trauma Basis
    Fachbereich Psychotherapie Techniken
    Umfang 3 Tage | 10:00 – ca. 19:00 Kosten 720,-€
    Zielgruppe EFT Anwender, Ärzte, Therapeuten, Coaches und Laien, die im Kontakt mit traumatischem Material sicher reagieren wollen.
    Voraussetzungen
    • EFT 10 Selbsthilfe und EFT 20 Anwender abgeschlossen, oder
    • EFT Level 1, 2 und 3 bei einem anderen Ausbilder abgeschlossen, oder
    • EFT Level 1, 2 und Reframing-Block bei Maya de Vries abgeschlossen
    Gruppengröße max 12 Teilnehmer
    Termine
    • Aktuell keine Termine - Gruppenbuchung n. V. möglich
    Anmeldung

    Gruppen können gesonderte Termine buchen. Eine Durchführung von Seminaren in Ihren Räumlichkeiten (Inhouse) ist in Absprache oft möglich.

    Modul Kurzbeschreibung

    Was ist der EFT Trauma Basiskurs?

    Stabilisierende und aufdeckende EFT-Techniken bei Traumatisierungen, deren Grenzen und Einsatzgebiete. EFT ist eine rasch wirksame und sehr tiefgreifende Methode. Jeder, der mit EFT arbeitet, kann deswegen – auch völlig unerwartet- auf eine schwere Traumareaktion (wie Dissoziation) stoßen.

    Darum ist es für jeden EFT-Anwender notwendig, sich nicht nur mit der Theorie der Traumatisierung auszukennen, sondern auch im praktischen Umgang damit sicher zu sein, etwa wenn ein Klient in Beratung oder Therapie dazu neigt zu Dissoziieren und in Traumareaktion zu fallen. Dazu dient dieses EFT Seminar.

    Was bringt mir dieser Kurs?

    EFT30 - Sicherheit schaffen - Dissoziation beenden

    • Traumatisierung bereits im Anfang erkennen
    • Klare Handhabung schwerer Traumareaktionen und Dissoziation
    • Risikogruppen für Retraumatisierung kennen
    • Stabilisierende EFT Techniken für traumatisierte Menschen
    • Sanfte Methoden für Risikogruppen praktisch üben
    • Umfangreiche Checklisten für Diagnostik und Methodenwahl
    • Grenzen der eigenen EFT Kompetenz im Umgang mit Trauma beachten
    • Phasen einer Traumatherapie mit EFT unterscheiden:
      Stabilisierung, Durcharbeitung, Alltagsintegration mit trauma-adaptierten EFT Techniken
    • Schritt-für Schritt-Anleitungen für die praktische Umsetzung nach dem Kurs

    Ausführliche Seminarbeschreibung

    Ist dieser Kurs für mich geeignet?

    • Für alle EFT Anwender, Ärzte, Therapeuten, Coaches und Laien, die im Kontakt mit traumatischem Material sicher reagieren wollen – unabhängig davon, ob man Traumatisierungen mit EFT behandeln will oder nicht.
    • Für alle, die neue ressourcenorientierte EFT-Techniken auch außerhalb der Traumatherapie gezielt in Coaching oder Therapie einsetzen möchten.

    Worum geht es in diesem Seminar?

    In der Praxis Traumata erkennen und Dissoziation beendenEFT ist eine rasch wirksame und sehr tiefgreifende Methode. Jeder der mit EFT arbeitet, kann deswegen – auch völlig unerwartet – auf eine schwere Traumareaktion stoßen. Darum ist es notwendig, sich mit der Theorie der Traumatisierung auszukennen und im praktischen Umgang damit sicher zu sein.

    Erstes Anzeichen für eine Traumareaktion ist eine Dissoziation, eine willentlich nicht mehr steuerbare seelische Abtrennung durch zu stark belastende Erinnerungen. Dann ist der Mensch von außen nicht mehr zugänglich für die weitere EFT-Behandlung, während er sich innerlich und gefühlsmäßig in einem Horrorkabinett befindet.

    In diesem Zustand besteht die Gefahr einer Re-Traumatisierung, sprich Verschlimmerung der ursprünglichen Symptome durch die EFT Behandlung.

    Genau in dieser kritischen emotionalen Lage können trauma-adaptierte EFT-Techniken, verbunden mit dem notwendigen Fachwissen und Erfahrung, aber auch für jene sanfte und rasche Heilung sorgen, für die diese Methode weltweit so berühmt wurde.

    Deshalb sollte jeder verantwortungsvolle EFT-Anwender die Anzeichen für Dissoziation und die Risikogruppen für Trauma-Reaktionen kennen – um seine EFT Methoden bereits beim ersten Verdacht auf diese entsprechend anpassen können.

    Was unterrichten wir konkret?

    • Grundkenntnisse über Trauma-Theorie.
    • Realistische Einschätzung des Schwierigkeitsgrades, den ich gerade vor mir sitzen habe.
    • Erkennen und Beenden einer Dissoziation mit und ohne EFT.
    • Klärung der Frage: Kann, darf und will ich mit Trauma arbeiten?
    • Trauma-adaptiertes EFT praktisch anwenden lernen.
    • Ressourcenorientierte Imagination mit EFT in Theorie und Praxis.
    • Reißverschlussverfahren Ressource klopfen vs. aufdeckendes EFT anwenden lernen.
    • Anleitung für den „Parts Integration Prozess“ von Maya de Vries.
    • Warnmarker erkennen, ab wann eine Sitzung beendet und Supervision erfolgen sollte.
    • Warnmarker erkennen, ab wann der Klient an einen erfahreneren EFT-Kollegen abgegeben werden sollte.
    • Evaluations-Bogen, ob diese EFT Behandlung mehr genützt, oder mehr geschadet hat.
    • Präzise Checklisten für alle obigen Verfahren.
    • Das Seminar schließt ab mit einer persönlichen Entwicklungsperspektive für sich als EFT-Therapeut. Am Kursende kann sich ein jeder Teilnehmer auch die grundlegende Frage beantworten:

    „Möchte ich bei meiner beruflichen Arbeit mit EFT mit Traumata weiterhin therapeutisch aufdeckend arbeiten?“

    Falls ja, ist das Erwerben der weiterer EFT- Therapiekompetenzen mit dem Kurs EFT 32 notwendig. Hier geht es um gezielte aufdeckende Traumatherapie-Methoden.

    EFT30 und EFT32

    Alle Module der EFT Ausbildung bauen unmittelbar aufeinander auf. Dieser EFT 30 Kurs ist der erste von zwei EFT-Seminaren zur Traumatherapie. Sie können ebenfalls gerne daran teilnehmen, wenn Sie die EFT Ausbildung bei einem anderen Trainer vollständig abgeschlossen haben.

    Die beiden Trauma-Blöcke sind als Kurs jeder einzeln für sich, oder auch zusammenhängend buchbar. Jedoch ist für den Trauma-Aufbaublock der Basisblock in jedem Fall vorher zu belegen, da der praktische Übungsstoff direkt aufeinander aufbaut.

    Selbstverständlich gibt es ausführliche Unterrichtsmaterialien, mit denen sich diese Arbeit mit Klienten oder das Praktizieren für sich selbst zu Hause mühelos weiterführen lässt.